Lokaltest: Frühstück im Stadtcafé auf der Freyung

Stadtcafé FreyungEs gibt Lokale, in die geht man nur ein Mal und es gibt Lokale, in die geh man nur ein Mal und das nächste Mal erst wieder, wenn der Besitzer gewechselt hat. So geschehen beim Orlando di Castello auf der Freyung, das seit der Neuübernahme und -eröffnung durch die Freiraum-Macher Stadtcafé heißt. Im Zuge der Neueröffnung musste nicht nur das kitschige-shabby-chic Wunderland-Ambiente raus, sondern auch die Speisekarte wurde überarbeitet. Zum Wiederkommen animieren mich die Neuerungen dennoch nur bedingt. 

Auf der Suche nach Frühstück oder Brunch stößt man im Stadcafé auf ein recht überschaubares Angebot, wobei die einzelnen Frühstückskombis doch recht umfangreich klingen. Meine Wahl fiel auf das mediterrane Frühstück, das aus zwei kleinen Falafel, einem Patzen Humus, einem Salat aus Rucola und Granatapfelkernen, einem Artischockenherz, drei Oliven, Paprikastreifen, ein paar Eckerl Schafkäse, drei Kalamata Oliven, zwei kleinen Scheiben Weißbrot und griechischem Joghurt mit Honig und Walnüssen bestand.

Erste Reaktion: Juhu, kein Frühstück, bei dem ich mindestens zwei Komponenten ändern möchte. Zweite Reaktion beim Servieren des Frühstücks: Ähm, sind die zwei Weißbrotscheiben nicht etwas mickrig? (Ja, weshalb ich zusätzlich noch eine Semmel bestellen musste.) Ist frischer Rucola nicht grün? Warum ist der hier gelb und was macht das Haar in meiner Semmel?

Grenzenlose Begeisterung beim Frühstück sieht definitiv anders aus und nachdem das New York- bzw. Wien-Frühstück meine Co-Bruncherinnen ebenso wenig in ekstatische Lobeshymnen ausbrechen ließ, wird es uns wohl so schnell nicht mehr ins Stadtcafé verschlagen, auch wenn die homemade Lemonlimonade besonders gut in Erinnerung geblieben ist.

Frühstück wird im Stadtcafé übrigens von 8 bis 14 Uhr serviert.

 

Adresse

Freyung 1

1010 Wien

Stadtcafé im Web

 

Alle Angaben zu Öffnungszeiten, Ausstattung etc. sind ohne Gewähr.

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4 Gedanken zu “Lokaltest: Frühstück im Stadtcafé auf der Freyung

  1. oh das hört sich nicht gut an. das odc hat mir eigentlich immer gut gefallen (auch wenn es wirklich sehr kitschig eingerichtet war). das frühstück auf dem foto sieht ziemlich lieblos aus. eigentlich war das stadtcafé schon auf meiner brunchliste – aber nach deiner review muss ich nicht unbedingt so schnell hin.

    liebe grüße,
    thewickedyeye.blogspot.com

    • Ja leider. Man kann nur hoffen, dass wir bei unserem Besuch einfach Pech hatten, das Essen ansonsten besser ist und man nicht, so wie ich, nach dem Frühstück noch halben Tag Bauchschmerzen hat 😦 In Sachen Frische gibt’s da wohl noch Aufholbedarf. lg

    • Ich fand es auch sehr schade, denn die Frühstückskombis klingen alle sehr gut und nachdem sie preislich im zweistelligen Eurobereich angesiedelt sind, sollte man sich eigentlich bessere Qualität erwarten können. Nächstes Mal geht’s aber lieber wieder in eines meiner Lieblingsbrunchlokale.

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